Wer ist müheloser unterwegs
als eine Möwe, ein Pferd
oder ein Düsenjet?
Senior*innen auf dem Fahrrad!

Erst kürzlich wurden jahrzehntealte Forschungsergebnisse durch eine aktuelle Studie* bestätigt: Radfahren ist die effizienteste Fortbewegungsart aller Lebewesen unseres Planeten. Auch deshalb entscheiden sich immer mehr Seniorinnen für das Fahrrad – es macht Wege durch den Kiez leichter und trägt sogar den schweren Einkaufskorb.
Berlin wird älter – und bleibt mobil
In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre oder älter. Allein in Tempelhof-Schöneberg leben seit letztem Jahr über 100.000 Menschen in dieser Altersgruppe. Dabei sind Senior*innen heute fitter und aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, andere trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Doch gefährliche Straßenverhältnisse halten viele davon ab, aufs Rad zu steigen. Das muss sich ändern! Denn selbstbestimmte Mobilität ist die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe in jedem Lebensalter.
Sichere Radwege kommen dabei allen zugute: dem Rollstuhlfahrer genauso wie der rüstigen Rentnerin auf dem Seniorenfahrrad, die kleine Fahranfängerin auf dem Kinderrad genauso wie dem Tandem fahrenden Paar, von denen zwar beide in die Pedalen treten, aber nur eine Person sehen kann. Nicht zuletzt profitiert auch der Fußverkehr, wenn Rad- und Fußverkehr räumlich voneinander getrennt sind, breite Gefährte nicht auf den Fußweg ausweichen müssen und Kreuzungen für alle sicherer werden.
Gemeinsam fordern wir für die Seniorinnen von heute und morgen:
- ein inklusives Netz geschützter, breiter Radwege – in der City wie auch am Stadtrand
- eine Radinfrastruktur, die den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht wird: von Alten und Jungen, von Menschen mit und ohne Behinderung, von Menschen auf Zweirädern, Dreirädern, Handbikes, Rollis, Lastenrädern, Kinderrädern und in Rikschas
- sichere Kreuzungen
- mehr Platz für die aktive Mobilität aller Altersgruppen
- Gesundheits- und Klimaschutz durch Förderung nachhaltiger Mobilität
- anschlussfähige Radwege, die nicht einfach aufhören
Kurz: Mit der Senior Mass radeln Senior*innen für eine Mobilitätswende, die selbstbestimmte, gesunde Bewegung bis ins hohe Alter fördert.
Um 13:00 versammeln wir uns an der Yorckstraße für eine Auftaktkundgebung.
Von der Polizei geschützt fahren wir in gemächlichem Tempo und mit reichlich Sicherheitsabstand zueinander bis zum Kudamm. Nach einer Pause mit Zwischenkundgebung am Fasanenplatz fahren wir durch den Kiez zurück zum Startpunkt an der Yorckstraße und werden dort gegen 15:00 die Veranstaltung beenden.
Sei auch du dabei!
Wann: Samstag, 20. Juni 2026
Start: 13:00 Yorckstraße Ecke Katzlerstraße in 10829 Berlin
Strecke: über Bülowstr – Kleiststr – Tauentzien – Kudamm – Uhlandstr – Fasanenplatz – Fasanenstr. – Hohenzollerndamm – Nachodstr – Hohenstaufen – Martin-Luther – Grunewaldstr – Goltzstr – Pallasstr – Goebenstr – Yorckstr
Zwischenkundgebung und Pause: Fasanenplatz
Schluss: ca. 15:00 Yorckstraße Ecke Katzlerstraße in 10829 Berlin
Verkehrsanbindung des Start-/Zielorts: Yorckstraße S1, U7, Bus M19, S2, S25, S26
Gefördert durch:

* Siehe Scientific American vom 14. Oktober 2025 www.scientificamerican.com/article/a-human-on-a-bicycle-is-among-the-most-efficient-forms-of-travel-in-the/
